ERSTE KIRCHE WIRD ZUR MOSCHEE
Mit der Umwandlung der Kapernaumkirche in Hamburg-Horn zur Moschee ist eine Grenze überschritten. Halbmond statt Kreuz, Gebetsnische statt Altar – ein Fanal und eine Herausforderung für Christen aller Konfessionen. Wer auf ein besseres Miteinander zwischen Christen und Muslimen gehofft hatte, sieht sich getäuscht.
Wenn der Vorsitzende des Rates der islamischen Gemeinschaft in Hamburg von einem „Signal für eine offene Gesellschaft“ spricht und sagt „unsere Türen stehen allen offen“, diesen Vorgang als ein Beispiel von Integration und Dialog zwischen Islam und Christentum sieht, wirkt das befremdlich und zynisch. Selbst wenn alles rechtlich korrekt ist, fehlt es an der gebotenen Sensibilität.