ALARMIERENDE ZAHLEN DER KIRCHENAUSTRITTE – URSACHEN UND KONSEQUENZEN
Wenn allein im Jahr 2018 rund 220000 Mitglieder aus der Ev. Kirche austreten, 11,6% mehr als im Vorjahr, dann ist das ein alarmierendes Zeichen.
Die Frage nach den Ursachen muss gestellt werden.
Neben einem zunehmenden Säkularisierungsprozess und demographischer Entwicklung gibt es eine Fülle von hausgemachten Gründen. Die Evangelische Kirche hat ein Identitätsproblem. Sie wird zunehmend als bevormundende Moralinstanz in Politik- und Weltverständnis wahrgenommen, angepasst an den aktuellen gesellschaftlichen Mainstream, als Vorreiter der Genderideologie und Unterstützer der Ehe für alle. Die Kirche hat ihre allgemeine, an der Bibel und dem Bekenntnis ausgerichtete Kompetenz in Fragen des Glaubens, der Ethik und Dogmatik gleichsam selbst aufgegeben.
Damit hat sie sich von den Gläubigen entfremdet, steht in einer Glaubwürdigkeitskrise, weil sie sich zu weit von ihren Kernaufgaben, der Vermittlung des Glaubens, des Sich-kümmerns um das Gemeindeglied, der hinwendenden Seelsorge entfernt hat.
EVANGELIUM STATT ZIVILRELIGION – KIRCHE MUSS KIRCHE BLEIBEN
Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG) hat sich auf ihrer Tagung am 1. Juni in Kassel mit der theologisch-geistlichen Gefährdung und Fehlentwicklung in der Kirche durch Ideologien, zeitgeistbedingte gesellschaftspolitische Mehrheitsprozesse und der Infragestellung christlicher Glaubensgrundlagen befasst. Demnach gilt die Heilige Schrift nicht mehr als alleiniger Maßstab für den Glauben, das christliche Bekenntnis wird relativiert und der Denke der Zeit angepasst.
Thesen der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den ev. Kirchen Deutschlands (KBG) …
„LASST UNS NUN GEHEN NACH BETHLEHEM…!“ (LUKAS 2)
Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG) hat sich auf ihrer Tagung am 1. Juni in Kassel mit der theologisch-geistlichen Gefährdung und Fehlentwicklung in der Kirche durch Ideologien, zeitgeistbedingte gesellschaftspolitische Mehrheitsprozesse und der Infragestellung christlicher Glaubensgrundlagen befasst. Demnach gilt die Heilige Schrift nicht mehr als alleiniger Maßstab für den Glauben, das christliche Bekenntnis wird relativiert und der Denke der Zeit angepasst.
Thesen der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den ev. Kirchen Deutschlands (KBG) …
JESU GEBURT – FREUDE OHNE ENDE!
Jesu Geburt – Freude ohne Ende. Wieso? Gott wurde in Jesus für uns Mensch, um uns zu erlösen von aller Macht des Bösen, der Schuld und des Todes. Deshalb starb er als Heiland für uns den Tod am Kreuz. Damit ist für uns der Himmel offen in der Gemeinschaft mit Gott und den Engeln. Unendliche Liebe. Wunder aller Wunder. Der Gottessohn und Erlöser unscheinbar in der Krippe, der Gekreuzigte und von den Toten Auferstandene, der in den Himmel Erhöhte, Herrscher und Richter. Unsere Vernunft kann das nicht fassen. Aber wenn wir uns die Botschaft des Verkündigungsengels persönlich sagen lassen, erahnen und erleben wir wahre Lebensfreude mit der Geburt Jesu, Freude ohne Ende.
EHE FÜR ALLE IM WIDERSPRUCH ZUM WORT GOTTES MIT ZUSTIMMUNG DER EKD
Der Bundestag verabschiedete das Gesetz der „Ehe für alle“. Seit dem 1. Oktober 2017 sind homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren gleichgestellt, einschließlich der Möglichkeit der Adoption. Man begründete die Entscheidung mit „geänderter gesellschaftlicher Wirklichkeit“ Die katholische Kirche kritisierte diese Entscheidung und verwies zu Recht auf die bleibende Schöpfungsordnung und das biblische Zeugnis, das die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. Die EKD-Leitung stimmt dem Beschluss mehr oder weniger zu und spricht vage und ohne biblische Begründung von Werten wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung.
OSTERN – EIN SIEG FÜR DIE EWIGKEIT – WAHRE LEBENSFREUDE
Der Tod konnte Jesus nicht gefangen halten. Das Grab war leer. Seit der Auferstehung Jesu begrüßen Christen sich zu Ostern mit den Worten „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“ Der Gekreuzigte und Auferstandene hat für uns den Tod besiegt. Ein Sieg für unser ewiges Leben. Wir haben Grund zu wahrer Lebensfreude!
Die Bedeutung seiner Kreuzigung und Auferstehung wird uns im Kleinen Katechismus von Martin Luther im 2. Hauptstück in einzigartiger Weise bezeugt.
Mit Luther bekennen wir von Jesus: „.. der mich verlorenen und verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen von allen Sünden , vom Tode und der Gewalt des Teufels; nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben, damit ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm leben und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit, gleichwie er ist auferstanden vom Tode, lebet und regieret in Ewigkeit Das ist gewisslich wahr.“